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Die 5 größten Fehler bei Websites für Handwerker

Von Holger Köther · 23. März 2026 · 7 Min. Lesezeit

Du hast eine Website für deinen Handwerksbetrieb? Gut. Aber hast du sie in den letzten Monaten mal selbst aufgerufen — am Handy? Viele Handwerker investieren einmal in eine Website, und dann passiert jahrelang nichts mehr. Die Seite veraltet, das Impressum fehlt, und auf dem Smartphone sieht alles aus wie ein Puzzle, bei dem die Hälfte der Teile fehlt.

Dabei sind es oft die gleichen Fehler, die sich wiederholen. Fünf davon sehe ich besonders häufig — und alle fünf können dich Kunden oder sogar Geld kosten. Die gute Nachricht: Keiner davon ist schwer zu beheben, wenn du weißt, worauf du achten musst.

Die 5 häufigsten Fehler im Überblick

1

Kein rechtssicheres Impressum

Laut § 5 DDG (Digitale-Dienste-Gesetz, früher TMG) muss jede geschäftsmäßige Website ein vollständiges Impressum haben. Dazu gehören: vollständiger Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Rechtsform und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (oder ein Hinweis auf die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG).

Bei Handwerksbetrieben kommt noch dazu: Wer in die Handwerksrolle eingetragen ist, muss die zuständige Handwerkskammer angeben. Und wer im Handelsregister steht (GmbH, UG, e.K.), braucht die HRB-Nummer.

Fehlt das Impressum oder ist es unvollständig, droht eine Abmahnung. Die Kosten dafür liegen typischerweise zwischen 800 und 3.000 Euro — ein teurer Fehler für etwas, das sich in zehn Minuten beheben lässt.

2

Veraltete Informationen

Die Telefonnummer hat sich geändert, die Öffnungszeiten stimmen seit 2022 nicht mehr, und der Lehrling, der damals auf dem Teamfoto war, ist längst ausgelernt und arbeitet woanders.

Kunden, die auf deiner Website eine falsche Telefonnummer finden, rufen nicht ein zweites Mal an. Sie rufen bei der Konkurrenz an. Und Öffnungszeiten, die nicht stimmen? Der Kunde steht vor verschlossener Tür und ist weg — für immer.

Das Problem ist meistens nicht böser Wille, sondern der Aufwand: Wer hat nach einem langen Arbeitstag noch Lust, sich in ein CMS einzuloggen und Änderungen vorzunehmen? Genau deshalb funktioniert ein System, bei dem du Änderungen einfach per Nachricht schicken kannst, so gut für Handwerker.

3

Nicht mobilfreundlich

Über 60 % der lokalen Suchanfragen kommen vom Smartphone. Wenn jemand „Elektriker Nürnberg“ googelt, tut er das in den meisten Fällen unterwegs — auf dem Handy. Ist deine Website nicht mobilfreundlich, passiert Folgendes: Der Besucher muss zoomen, scrollen, und nach drei Sekunden Frust tippt er auf „Zurück“ und klickt den nächsten Treffer an.

Google bewertet Websites außerdem nach dem Prinzip „Mobile First“. Das heißt: Die mobile Version deiner Seite bestimmt, wie gut du in den Suchergebnissen platziert wirst. Eine Desktop-Website ohne Mobilversion verliert also doppelt — bei Google und bei den Besuchern.

Moderne Websites passen sich automatisch an jede Bildschirmgröße an. Das nennt sich Responsive Design und ist heute Standard — bei Neubauten. Viele ältere Handwerker-Websites haben das aber nie nachgerüstet.

4

Keine Google-Maps-Integration

Dein Handwerksbetrieb hat eine feste Adresse — aber auf deiner Website steht sie nur als Text. Kein Kartenausschnitt, kein Link, kein „Route planen“-Button. Das klingt nach einer Kleinigkeit, aber es macht einen Unterschied.

Kunden wollen wissen: Wie weit ist der Betrieb entfernt? Ist das in meiner Nähe? Kann ich da kurz vorbeifahren? Mit einer eingebetteten Google-Maps-Karte beantworten sich diese Fragen in einer Sekunde. Ohne Karte muss der Kunde die Adresse kopieren, Google Maps öffnen, und suchen — zu viele Schritte.

Außerdem schafft eine Karte Vertrauen: Der Betrieb existiert wirklich, er ist lokal, er ist erreichbar. Besonders bei Handwerkern, die zu Kunden nach Hause kommen, ist das ein wichtiges Signal.

5

DSGVO-Verstöße

Der häufigste DSGVO-Verstoß bei Handwerker-Websites: Google Fonts extern laden. Wenn deine Website Schriftarten direkt von Google-Servern lädt, wird bei jedem Seitenaufruf die IP-Adresse deiner Besucher an Google übertragen — ohne deren Einwilligung. Das LG München hat dafür bereits Schadensersatz zugesprochen.

Die Lösung ist einfach: Schriften lokal auf dem eigenen Server hosten. Dann werden keine Daten an Dritte übermittelt, und du brauchst auch keinen Cookie-Hinweis dafür.

Was viele nicht wissen: Wenn deine Website keine Cookies setzt und keine externen Dienste lädt, brauchst du auch kein Cookie-Banner. Ein Cookie-Banner ist nur nötig, wenn tatsächlich Cookies oder Tracking-Technologien eingesetzt werden. Eine einfache Handwerker-Website ohne Kontaktformular, ohne Analytics und mit lokalen Schriften kommt komplett ohne aus.

Was du aber immer brauchst: eine Datenschutzerklärung. Die DSGVO verlangt das für jede Website, unabhängig von Cookies.

So vermeidest du alle 5 Fehler

Die gute Nachricht: Keiner dieser Fehler ist ein Naturgesetz. Alle fünf lassen sich mit einer modernen, richtig aufgebauten Website von Anfang an vermeiden.

Worauf du achten solltest:

Tipp: franken.page erstellt Websites für Handwerksbetriebe mit allen Pflichtangaben. Impressum und Datenschutzerklärung werden automatisch aus deinen Betriebsdaten erzeugt. Schriften werden lokal gehostet, Google Maps wird eingebettet, und Änderungen laufen einfach per WhatsApp oder Telegram. Ab 14,99 €/Monat inkl. MwSt., keine Einrichtungsgebühr.

Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten. Du kannst deine Website bei einer Agentur überarbeiten lassen oder selbst im Baukasten nachbessern. Wichtig ist, dass du die fünf Punkte auf dem Schirm hast — egal, welchen Weg du wählst.

Denn eines ist sicher: Eine Website mit veralteten Daten, fehlendem Impressum und schlechter Mobildarstellung schadet deinem Betrieb mehr, als gar keine Website zu haben. Und wenn du schon online bist, solltest du es richtig machen.

Häufige Fragen

Die fünf häufigsten Fehler: fehlendes oder unvollständiges Impressum, veraltete Informationen (Telefonnummer, Öffnungszeiten), keine mobile Darstellung, fehlende Google-Maps-Integration und DSGVO-Verstöße wie extern geladene Google Fonts.

Ein fehlendes oder unvollständiges Impressum verstößt gegen § 5 DDG und kann abgemahnt werden. Die Kosten pro Abmahnung liegen typischerweise bei 800 bis 3.000 Euro.

Unbedingt. Über 60 % der lokalen Suchanfragen kommen vom Smartphone. Eine nicht-mobilfreundliche Website verliert diese Besucher sofort — und wird von Google in den Suchergebnissen schlechter platziert (Mobile-First-Indexierung).

Ja, wenn sie direkt von Google-Servern geladen werden. Dabei wird die IP-Adresse deiner Besucher an Google übertragen — ohne deren Einwilligung. Die Lösung: Schriften lokal auf dem eigenen Server hosten.

franken.page erstellt Handwerker-Websites mit rechtssicherem Impressum, Datenschutzerklärung, mobilfreundlichem Design, Google-Maps-Einbindung und lokal gehosteten Schriften. Updates laufen per WhatsApp oder Telegram, sodass Daten nie veralten. Ab 14,99 €/Monat inkl. MwSt.

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